Eine 35-jährige nigerianische Staatsangehörige wurde am Samstagnachmittag am Bahnhof Kehl von der Bundespolizei festgenommen und musste zweimal nach Frankreich zurückgewiesen werden. Die Frau versuchte innerhalb weniger Stunden gleich zwei Mal unerlaubt nach Deutschland einzureisen.
Die Beamten kontrollierten zunächst einen Nahverkehrszug beim Halt in Kehl. Die 35-Jährige konnte sich dabei lediglich mit einem spanischen Asyldokument ausweisen. Bei der Überprüfung ihrer Daten stellte sich heraus, dass gegen sie eine Ausschreibung zur Festnahme wegen unerlaubten Aufenthalts ohne Aufenthaltstitel vorlag.
Die Nigerianerin konnte die geforderte Geldstrafe bezahlen und entging damit einer 12-tägigen Haftstrafe. Da sie jedoch nicht die nötigen Dokumente für eine legale Einreise nach Deutschland vorweisen konnte, wiesen die Bundespolizisten sie nach Frankreich zurück.
In der Nacht zum Sonntag unternahm die 35-Jährige einen zweiten Einreiseversuch – diesmal zu Fuß über die Europabrücke. Erneut wurde sie von der Bundespolizei aufgegriffen, beanzeigt und nach Frankreich zurückgewiesen.