Die Polizei im Märkischen Kreis hat am 27. und 28. März 2026 umfangreiche Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und dabei insgesamt 1.330 Fahrzeuge kontrolliert. Bei fünf Radarkontrollen an verschiedenen Standorten wurden 126 Verstöße im Verwarngeldbereich und 14 schwerwiegendere Ordnungswidrigkeitenanzeigen registriert.
Die erste Messung fand am 27. März in Iserlohn-Sümmern auf der Rittershausstraße statt. Zwischen 11:55 und 13:45 Uhr kontrollierten die Beamten dort 200 Fahrzeuge und stellten 27 Verstöße im Verwarngeldbereich sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige fest. Der höchste gemessene Wert lag bei 50 km/h statt der erlaubten 30 km/h innerorts. Das betroffene Fahrzeug war ein PKW mit Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis (MK).
Am selben Tag folgte eine weitere Kontrolle in Iserlohn am Echelnteichweg von 13:55 bis 15:55 Uhr. Hier passierten 175 Fahrzeuge die Messstelle, wobei 29 Verstöße im Verwarngeldbereich und sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen registriert wurden. Ein PKW aus Münster (M) wurde mit 57 km/h statt der erlaubten 30 km/h innerorts gemessen – der höchste Wert an dieser Stelle.
In Nachrodt-Wiblingwerde auf der Ehermahlstraße kontrollierte die Polizei zwischen 16:15 und 17:55 Uhr 121 Fahrzeuge. Diese Messung ergab nur fünf Verstöße im Verwarngeldbereich und keine Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Das schnellste Fahrzeug, ein PKW aus Hagen (HA), fuhr 45 km/h statt der erlaubten 30 km/h innerorts.
Am 28. März führten die Beamten zwei weitere Messungen durch. In Iserlohn-Kalthof auf der Kalthofer Straße kontrollierten sie zwischen 9:10 und 11:20 Uhr 400 Fahrzeuge – die größte Anzahl aller Messungen. Dabei stellten sie 55 Verstöße im Verwarngeldbereich und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen fest. Ein PKW aus dem Unna-Kreis (UN) erreichte mit 77 km/h statt der erlaubten 50 km/h innerorts den höchsten Messwert aller Kontrollen.
Die letzte Messung fand in Hemer auf der Landhauser Straße zwischen 11:55 und 14:05 Uhr statt. Von 434 kontrollierten Fahrzeugen – der höchsten Anzahl aller Messungen – fielen nur zehn durch Verstöße im Verwarngeldbereich auf. Ordnungswidrigkeitenanzeigen waren nicht erforderlich. Das schnellste Fahrzeug war ein PKW mit Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis (MK), der mit 66 km/h statt 50 km/h innerorts gemessen wurde.
Bei allen Kontrollen wurden ausschließlich PKW als Temposünder registriert. Fahrverbote mussten in keinem der Fälle ausgesprochen werden.