Rheinmünster: Hundebesitzerin meldet sich nach tödlichem Angriff auf Shih Tzu

(Symbolbild)

Nach dem tödlichen Angriff eines Hundes auf einen Shih Tzu am 20. März 2026 in Rheinmünster-Stollhofen hat sich die gesuchte Hundebesitzerin bei der Polizei gemeldet. Die 30-jährige blonde Frau hatte zunächst den Ort des Geschehens verlassen, ohne ihre Personalien zu hinterlassen.

Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend gegen 20:45 Uhr am Scheidgraben. Eine Hundehalterin war mit ihrem 10-jährigen Shih Tzu an der Leine unterwegs, als ein großer beige-hellbrauner Hund aus dem Sportweg auf das kleine Tier zurannte. Der aggressive Hund verbiss sich in den Shih Tzu und tötete ihn. Die unbekannte Hundeführerin, etwa 30 Jahre alt, circa 160 Zentimeter groß und mit blonden, zu einem Zopf gebundenen Haaren, schrie nach ihrem Hund und konnte ihn erst nach mehreren Versuchen wegziehen.

Bereits am Samstag nach dem Vorfall meldete sich die gesuchte Hundeführerin selbstständig bei der Polizei und machte Angaben zur Sache. Nach ihren Angaben hatte sich ihr an der Leine geführter Hund beim Erkennen des anderen Tieres von ihr entfernt und den Shih Tzu attackiert. Der am Freitag ausgebliebene Personalienaustausch wurde zwischenzeitlich nachgeholt.

Am Donnerstag führten Beamte der Polizeihundeführerstaffel Rheinmünster in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Gemeinde eine freiwillige Begutachtung des Hundes durch. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem Rüden um einen Mischlingshund handelt – nicht um einen American Staffordshire Terrier, wie ursprünglich vermutet. Die Beamten konnten keine Verhaltensauffälligkeiten gegenüber Menschen feststellen.

Die Gemeinde Rheinmünster prüft nun ordnungsrechtliche Maßnahmen. Bis zum Abschluss des Verfahrens wurden vorläufige Anordnungen durch die Gemeinde getroffen. Die Ermittlungen der Polizeihundeführerstaffel laufen zusammen mit der Gemeinde Rheinmünster weiter.