Ein 68-jähriger Mann aus Hanau ist in der Nacht zum Donnerstag in der Straße ‚In den Tannen‘ im Ortsteil Wolfgang Opfer eines versuchten Raubes geworden. Zwei unbekannte Täter schlugen den Fußgänger mit Fäusten und forderten Geld von ihm.
Der Vorfall ereignete sich zwischen 3 und 4 Uhr morgens. Der Hanauer war zu Fuß unterwegs, als ihn die beiden Unbekannten unvermittelt angriffen. Trotz der Gewaltanwendung weigerte sich das Opfer, der Geldforderung nachzukommen und wehrte sich gegen die Angreifer. Daraufhin ließen die Täter von ihm ab und flüchteten.
Bei dem Angriff erlitt der 68-Jährige eine Platzwunde unter seinem rechten Auge sowie weitere Schürfwunden im Bereich des Nasenbeins und der Stirn. Der Rettungsdienst versorgte ihn zunächst in den Räumlichkeiten des Polizeireviers und brachte ihn anschließend zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Raubes und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
In einem weiteren Fall ermitteln Hanauer Beamte nach wechselseitigen Strafanzeigen in der Straße ‚Vor der Kinzigbrücke‘. Am Freitag gegen 18 Uhr gerieten zwei Parteien im Bereich der 30er-Hausnummern zunächst verbal aneinander. Die Auseinandersetzung eskalierte mit Schlägen, Tritten und dem Einsatz eines Pfeffersprays. Aufgrund widersprüchlicher Angaben der Beteiligten sucht die Polizei unter 06181 100-120 weitere Zeugen.
Tragisch endete ein Einbruch auf einem Industriegelände in der Hanauer Quarzstraße. Am frühen Sonntagmorgen gegen 3.40 Uhr wurde eine leblose Person in einem Trafohäuschen aufgefunden. Der Unbekannte hatte sich widerrechtlich Zugang zu dem Gebäude verschafft und kam durch einen tödlichen Kontakt mit einem Stromkabel ums Leben. Bei dem Verunglückten fanden die Ermittler mutmaßliches Tatwerkzeug, weshalb sie von einem geplanten Diebstahl ausgehen.
Ein weiterer Angriff mit Reizstoff ereignete sich am Samstagnachmittag in der Luisenstraße in Großauheim. Zwei Personen hatten sich über eine Social-Media-Plattform mit Unbekannten verabredet, um Bargeld zu übergeben und auf ein Konto zu transferieren. Am Treffpunkt warteten jedoch zwei etwa 30-jährige Täter, die das Duo unvermittelt mit Reizstoff besprühten, um an das Geld zu gelangen. Obwohl sie das Geld kurzzeitig erbeuteten, verloren sie es während der Flucht. Zwei Unbeteiligte eilten zur Hilfe und wurden ebenfalls mit Reizstoff attackiert. Die Täter flüchteten in einem dunklen Wagen. Einer trug eine schwarze Lederjacke und schwarze Hose, der andere eine beige Jacke und Jeans. Alle vier Opfer wurden medizinisch versorgt.
In Maintal kam es am Freitagabend gegen 21.30 Uhr zu einem weiteren Raubversuch. Ein 34-jähriger Mann wollte sich in der Straße ‚Auf der Burg‘ mit einem Handyverkäufer treffen. Ein etwa 20-jähriger, schlanker Mann in dunkler Kleidung holte ihn mit dem Auto ab und fuhr ihn zu einem Feldweg. Dort sprang ein etwa 1,80 Meter großer Vermummter in schwarzer Kleidung mit einem länglichen Gegenstand aus dem Gebüsch. Der Käufer ergriff die Flucht, da er davon ausging, dass die beiden ihm sein Geld rauben wollten.
In einer Bar in Rodenbach schlug am frühen Samstagmorgen gegen 2.50 Uhr ein etwa 25 Jahre alter und 1,80 bis 1,85 Meter großer Mann einem Gast ins Gesicht und verletzte die Inhaberin an der Lippe. Der Unbekannte war zuvor durch aggressives Verhalten aufgefallen. Nach der Tat flüchtete er. Die Polizeistation Langenselbold bittet Zeugen um Hinweise unter 06183 91155-0.
In Bruchköbel-Roßdorf brachen Unbekannte am Samstag zwischen 17.30 und 23.15 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Straße ‚Am Weihergraben‘ ein. Sie schoben den Rollladen der Terrassentür hoch, warfen die Glasscheibe ein und durchsuchten mehrere Räume. Die Täter erbeuteten Schmuck und Bargeld, der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
Bei einer Verkehrskontrolle in der Bruchköbeler Pestalozzistraße überprüften die Schutzfrauen Julia Koch und Silke Rübmann gemeinsam mit der Stadtpolizei am vergangenen Donnerstag zwölf E-Scooter. Zwei Fahrzeuge waren mit abgelaufenen Versicherungskennzeichen unterwegs, eines sogar ganz ohne Kennzeichen. Die Beamtinnen wiesen auf die wichtigsten Vorschriften hin: E-Scooter benötigen ein gültiges Versicherungskennzeichen, dürfen erst ab 14 Jahren genutzt werden, nur von einer Person gefahren und nur auf Radwegen oder der Straße verwendet werden. Auch Promillegrenzen und das Handyverbot während der Fahrt gelten.