Betrüger ergaunern mit falscher Bankkarten-Überprüfung mehrere tausend Euro

(Symbolbild)

Unbekannte Täter haben am Freitag, 27. März, mit einer perfiden Betrugsmasche drei Seniorinnen in Hennef um mehrere tausend Euro gebracht. Die Betrüger gaben sich am Telefon als Bankmitarbeiter aus und überredeten ihre Opfer, ihre Bankkarten an fremde Personen auszuhändigen.

Die Masche lief dabei immer nach dem gleichen Schema ab: Die Täter riefen bei den drei Frauen an, die alle in der Hennefer Innenstadt wohnen, und behaupteten, die Sicherheitsmerkmale der Bankkarten überprüfen zu müssen. Zwischen 12.00 und 13.30 Uhr erschien dann ein circa 30 Jahre alter, schlanker und mittelgroßer Mann an den Haustüren der Seniorinnen und holte die Karten zur angeblichen Überprüfung ab. Anschließend entfernte sich der Unbekannte in unbekannte Richtung.

Erst im Nachgang stellten die Geschädigten fest, dass mit ihren Bankkarten Geld abgehoben wurde. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in allen drei Fällen aufgenommen.

Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsversuchen und gibt konkrete Verhaltenstipps: Bürger sollten am Telefon keine Auskunft über persönliche und finanzielle Verhältnisse geben und sich nicht unter Druck setzen lassen. Bei verdächtigen Anrufen sollten sie einfach den Hörer auflegen. Unbekannten Personen sollte nicht die Tür geöffnet und niemals Geld oder Wertsachen übergeben werden. Besonders misstrauisch sollten Menschen werden, wenn Anrufer nach persönlichen Daten, finanziellen Verhältnissen oder Wertsachen fragen, zur Herausgabe von Geld auffordern oder Kontakt zu fremden Boten verlangen. Die Polizei empfiehlt außerdem, mit der Bank Überweisungs- und Auszahlungslimits zu vereinbaren.