Drei Arbeits- und Verkehrsunfälle im Ostalbkreis: Bauarbeiter und Radfahrer schwer verletzt

(Symbolbild)

Am Dienstag ereigneten sich im Ostalbkreis drei schwerwiegende Unfälle, bei denen zwei Personen schwer verletzt wurden und eine Bundesstraße stundenlang gesperrt werden musste.

In Oberkochen stürzte ein 53-jähriger Bauarbeiter gegen 7:45 Uhr auf einer Baustelle in der Katzenbachstraße in eine etwa drei Meter tiefe Baugrube. Der Mann wollte die Grube über eine Leiter verlassen, als diese plötzlich wegrutschte und er seitlich in die Tiefe stürzte. Mit schweren Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Etwa eine Stunde später führte ein technischer Defekt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der B19. Gegen 8:30 Uhr platzte an einer Forstmaschine die Hydraulikpumpe, während ein 50-Jähriger mit dem Rückezug zwischen Reichertshofen und Untergröningen unterwegs war. Rund 150 Liter Hydrauliköl verteilten sich auf beide Fahrspuren der Bundesstraße. Die B19 musste komplett gesperrt werden – erst um 10:15 Uhr konnte sie wieder freigegeben werden. Die Feuerwehren aus Schwäbisch Gmünd, Abtsgmünd, Obergröningen und Untergröningen rückten ebenso aus wie die Straßenmeisterei, ein Ölmobil und Mitarbeiter des Landratsamtes.

Der dritte Unfall ereignete sich kurz vor 12 Uhr in Schwäbisch Gmünd in der Sonnenblumenallee. Ein 45-jähriger Radfahrer wollte von einem Radweg kommend die Straße kreuzen und missachtete dabei die Vorfahrt einer 46-jährigen Autofahrerin. Das Fahrzeug erfasste den Radfahrer, der über Motorhaube und Windschutzscheibe auf die Straße geschleudert wurde. Auch er erlitt schwere Verletzungen und kam ins Krankenhaus.