Mann aus Hemer mit manipulierten Bildern erpresst – Polizei warnt vor unseriösen Chat-Kontakten

(Symbolbild)

Ein Mann aus Hemer ist nach einem Chat über ein soziales Netzwerk Opfer einer perfiden Erpressung geworden. Die Täter drohten ihm mit der Verbreitung manipulierter Bilder, die ihn fälschlicherweise im Zusammenhang mit Sexualstraftaten gegen Kinder zeigen sollten.

Nach Angaben der Polizei hatte der Hemeraner vor einigen Wochen über ein soziales Netzwerk Kontakt zu einer vermeintlich netten Dame geknüpft und mit ihr gechattet. Vor wenigen Tagen erhielt er dann eine Fotomontage, die ihn in Verbindung mit Kindesmissbrauch darstellen sollte. Die Erpresser forderten Geld und drohten andernfalls mit der Verbreitung der gefälschten Bilder.

Das Opfer reagierte vorbildlich: Es blockierte die ausländische Nummer der Täter und erstattete anschließend Anzeige bei der örtlichen Polizeiwache. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen Erpressung ein und warnen eindringlich vor unseriösen Chat-Kontakten, die eigene Bilder für kriminelle Zwecke missbrauchen.

In einem weiteren Fall beschäftigte sich die Polizei mit einem Einbruchsversuch an der Hans-Prinzhorn-Klinik. In der Nacht auf Montag machte sich dort ein Unbekannter an mehreren Türen zu schaffen. Der Täter öffnete von außen gewaltsam die Tür zu einem Café und versuchte im Gebäudeinneren weitere Türen aufzuhebeln – jedoch ohne Erfolg.

Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02372/991990 zu melden.