Einbrecher lösen Alarm aus – Betrunkener Unfallflüchtiger gestellt – Prügelei nach Überholmanöver

(Symbolbild)

Gleich mehrere Vorfälle beschäftigten die Polizei im Heidekreis in den vergangenen Tagen. In Hodenhagen scheiterten Einbrecher an einer Alarmanlage, in Soltau verletzte sich ein junger Autofahrer bei einem Alleinunfall schwer, und in Munster stellte sich ein alkoholisierter Unfallflüchtiger selbst.

Am späten Dienstagabend drangen Unbekannte um kurz nach 23:00 Uhr gewaltsam in eine Lagerhalle einer Elektrotechnik-Firma in der Wilhelm-Focke-Straße in Hodenhagen ein. Die Täter hatten zuvor einen rückwärtig gelegenen Zaun überwunden, um auf das Firmengelände zu gelangen. Beim Betreten der Halle löste jedoch ein akustischer Alarm aus, woraufhin die Einbrecher das Gebäude ohne Diebesgut verließen. Die Polizei Hodenhagen bittet unter 05164-802550 um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen.

Deutlich glimpflicher endete ein Verkehrsunfall am Dienstag kurz nach 08:00 Uhr auf der Bundesstraße 209 bei Soltau. Ein 20-Jähriger war mit seinem Auto aus Amelinghausen kommend unterwegs und kam wenige hundert Meter vor der Einmündung zur Bundesstraße 71 in einer leichten Linkskurve in Höhe der Abzweigung nach Stübeckshorn von der Fahrbahn ab. Mutmaßlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug nach rechts und kollidierte mit einem Baum. Der junge Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Auto war nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden wird auf über 45.000 Euro geschätzt.

Besonders kurios entwickelte sich ein Unfallhergang in Munster: Ein 26-Jähriger befuhr am Dienstag gegen 14:30 Uhr mit seinem Auto die Wagnerstraße, als in Höhe eines dortigen Autohauses ein Fahrzeug aus einer Parklücke in den Verkehr einfuhr und dabei die Fahrbahnmitte überquerte. Bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge entfernte sich das unfallverursachende Auto zunächst von der Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme erschien das betreffende Fahrzeug jedoch erneut und wurde in derselben Parklücke abgestellt. Der mutmaßliche Fahrer reagierte nicht auf die Ansprache der Polizeikräfte und versuchte, in ein nahegelegenes Mehrfamilienhaus zu gelangen. Die Einsatzkräfte hielten den 48-Jährigen fest, da der Eindruck entstand, dass er möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand. Der Mann verweigerte einen Atemalkoholtest, woraufhin ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zudem beschlagnahmten die Beamten seinen Führerschein. Der Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt.

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es bereits am vergangenen Sonntag gegen 21:30 Uhr auf der Bundesstraße 3 kurz hinter dem Autohof Soltau-Süd in Fahrtrichtung Bergen. Nach einem Überholmanöver gerieten zwei Transporterfahrer im Alter von 36 und 37 Jahren in Streit, der schließlich in eine wechselseitige Körperverletzung mündete. Beide Männer wurden dabei verletzt, der 36-Jährige erlitt Kopfverletzungen und begab sich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.