Die Essener Polizei hat am Freitag (27. März) einen mutmaßlichen Kokainhändler festgenommen und dabei über sechs Kilogramm Kokain sowie fast 10.000 Euro Bargeld sichergestellt. Der 30-jährige Albaner ohne festen Wohnsitz in Deutschland befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.
Zivile Einsatzkräfte observierten den Mann ab 18:12 Uhr nach einem anonymen Hinweis, der ihn als Kokain-Händler bezeichnete. In der Zeunerstraße in Essen-Werden beobachteten die Beamten einen Betäubungsmittelhandel. Als sie den Käufer, einen 47-jährigen Essener, kontrollierten, fanden sie bei ihm eine Verkaufseinheit mit augenscheinlichem Kokain.
Der Verdächtige fuhr nach dem Verkauf mit der Straßenbahn zum Essener Hauptbahnhof – verfolgt von den zivilen Ermittlern, die in derselben Tram mitfuhren. Am Hauptbahnhof nahmen sie den 30-Jährigen fest. Er führte circa 21 Verkaufseinheiten mit augenscheinlichem Kokain sowie über 1.000 Euro Bargeld mit sich.
Mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss durchsuchten die Polizisten anschließend die Wohnung des Festgenommenen in Essen-Bredeney. Dort stießen sie auf über sechs Kilogramm mutmaßliches Kokain, fast 10.000 Euro Bargeld in kleiner Stückelung sowie diverses Verpackungsmaterial und zwei Messer.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen wurde der 30-Jährige einem Haftrichter vorgeführt. Er erhält eine Anzeige wegen des illegalen Handels mit Kokain. Der 47-jährige Käufer wird wegen Kokainbesitzes angezeigt.