Ein 34-jähriger Mann hat am Dienstagabend in Sigmaringen im psychischen Ausnahmezustand drei Menschen verletzt und wurde anschließend in eine Fachklinik eingeliefert. Der alkoholisierte Täter attackierte zunächst gegen 17.30 Uhr am Bahnhof einen 87-Jährigen, der sich auf eine Bank neben ihn gesetzt hatte.
Der Senior wurde vom 34-Jährigen am Kragen gepackt und getreten, wodurch er leicht verletzt wurde. Zeugen griffen ein, zogen den Angreifer von seinem Opfer weg und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Beamten erteilten dem Mann zunächst einen Platzverweis und drohten ihm die Ingewahrsamnahme an.
Etwa eine Stunde später eskalierte die Situation erneut: Der 34-Jährige ging im Bahnhofsvorraum mit einer Glasflasche auf einen 65-Jährigen los und wollte ihm diese auf den Kopf schlagen. Der 65-Jährige wehrte den Schlag geistesgegenwärtig ab, wodurch die Flasche einen dahinter stehenden 15-Jährigen an der Schulter traf und zu Bruch ging. Einen hilfsbereiten Zeugen bedrohte der Täter anschließend mit dem abgebrochenen Flaschenhals.
Eingetroffene Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen zu Boden sprechen und widerstandslos festnehmen. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde er in eine Fachklinik gebracht. Die Ermittlungen laufen wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und Bedrohung.
Auf der B 311 bei Meßkirch ereignete sich am Dienstag gegen 15.45 Uhr eine schwere Frontalkollision mit drei Verletzten und einem Sachschaden von rund 12.000 Euro. Ein 64-jähriger Mercedes-Fahrer geriet nach eigenen Angaben wegen Sekundenschlafs auf Höhe des Industriegebiets Meßkirch auf die Gegenfahrspur.
Eine ordnungsgemäß entgegenkommende 59-jährige VW-Fahrerin konnte trotz Ausweichmanöver den Zusammenstoß nicht verhindern. Bei der Kollision wurden der 65-jährige Mercedes-Fahrer und sein 60-jähriger Beifahrer sowie die 59-jährige VW-Fahrerin leicht bis mittelschwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Polizeiposten Meßkirch leitete gegen den 65-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung ein und beschlagnahmte seinen Führerschein vor Ort.
In Bad Saulgau sorgte am Montag gegen 17.30 Uhr eine vermeintliche Rauchentwicklung an einem Wohngebäude in der Josef-Sugg-Straße für einen Großeinsatz. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit zehn Fahrzeugen und etwa 50 Wehrleuten an, konnte jedoch weder Rauch noch Feuer feststellen. Als Verursacher entpuppte sich die Sonne, die den Schnee auf dem Dach zum Verdampfen gebracht hatte, was einer Rauchentwicklung ähnelte. Die Rettungskräfte rückten erleichtert wieder ab.