Schwarzfahrer greift Bundespolizist in Offenburg an – 29-Jähriger widersetzte sich Fahrtausschluss

(Symbolbild)

Ein 29-jähriger somalischer Staatsangehöriger hat am Dienstagnachmittag (31.03.2026) am Bahnhof Offenburg einen Bundespolizisten angegriffen, nachdem er sich einem Fahrtausschluss widersetzte. Der Mann war ohne gültigen Fahrschein von Karlsruhe nach Offenburg gereist.

Die Zugbegleiterin hatte den Schwarzfahrer von der Weiterfahrt ausgeschlossen, doch dieser weigerte sich, den Regionalzug zu verlassen. Daraufhin rief sie eine Streife der Bundespolizei zur Durchsetzung des Fahrtausschlusses hinzu. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt sich der 29-Jährige verbal aggressiv.

Die Streife leitete den Mann aus dem Zug und legte ihm aufgrund seines aggressiven Verhaltens zur Eigensicherung Handfesseln an. Auf dem Weg zu den Diensträumen eskalierte die Situation weiter: Der Somalier trat einem Beamten gegen das Schienbein und leistete auch bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle erheblichen Widerstand.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen Angriff auf und Widerstand gegen Polizeibeamte sowie wegen Erschleichen von Leistungen verantworten.