Wohnungsbrand in Hastedt: Mehrfamilienhaus nach Feuer unbewohnbar

(Symbolbild)

Ein Wohnungsbrand in der Föhrenstraße in Bremen-Hastedt hat am Dienstagabend, 31. März 2026, ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude vorübergehend unbewohnbar gemacht. Eine Person konnte sich selbst retten und wurde medizinisch versorgt.

Gegen 19:50 Uhr rückten die ersten Einheiten der Feuerwehr zu dem Brand aus. Als die Kräfte der Feuer- und Rettungswache 2 vor Ort eintrafen, brannte eine Wohneinheit im ersten Obergeschoss. Bewohner aus den Nachbarwohnungen befanden sich auf ihren Balkonen und machten auf sich aufmerksam. Die Einsatzkräfte leiteten sofort die Brandbekämpfung sowohl von innen als auch von außen ein.

In der Brandwohnung fanden die Atemschutztrupps glücklicherweise keine weiteren Personen vor. Mit der anwachsenden Anzahl von Einsatzkräften wurden die Löschmaßnahmen ausgeweitet und das gesamte Gebäude umfassend kontrolliert. Bereits kurz vor 20:30 Uhr konnten die Flammen gelöscht werden. Es folgten vereinzelte Nachlöscharbeiten sowie umfassende Be- und Entlüftungsmaßnahmen.

Das Gebäude musste in Absprache mit dem Energieversorger vorsorglich stromlos geschaltet werden. Aus diesem Grund wurde es weitestgehend evakuiert. Die Bewohner wurden mit Unterstützung der Betreuungskomponenten des stadtbremischen Rettungsdienstes versorgt.

Im Einsatz waren neben den Einheiten der Feuer- und Rettungswache 2 auch Einheiten der Wachen 1 und 4, weitere Einsatzmittel des stadtbremischen Rettungsdienstes sowie die Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Arsten und Bremen-Osterholz. Die ehrenamtlichen Einheiten rückten zunächst nach Hastedt aus und stellten anschließend Einsatzbereitschaften an ihren eigenen Standorten sicher. Zwischenzeitlich war auch die Facheinheit Informations- und Kommunikationstechnik der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert und teilweise vor Ort, konnte jedoch schnell wieder aus dem Einsatz ausgelöst werden.