19-Jähriger Ukrainer mit 13 Fahndungstreffern an deutsch-österreichischer Grenze festgenommen

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Bei der Kontrolle eines grenzüberschreitenden Einreisezugs haben Bundespolizisten in Freilassing am 1. April einen 19-jährigen Ukrainer festgenommen, der sich als mehrfach gesuchte Person entpuppte. Der Mann konnte weder Ausweisdokumente noch einen gültigen Fahrschein vorweisen.

Nach der Mitnahme zur Dienststelle folgte die Überraschung: Eine Überprüfung der Fingerabdrücke ergab insgesamt 13 Fahndungstreffer. Darunter befanden sich mehrere Aufenthaltsermittlungen verschiedener Staatsanwaltschaften wegen Körperverletzung, Diebstahls und Beleidigung.

Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen und seiner Sachen fanden die Beamten eine Visa-Karte, eine Hotelkarte sowie eine Versicherungskarte, die auf eine andere Person ausgestellt waren. Eine nachvollziehbare Erklärung hierfür konnte der Mann nicht geben. Während der Maßnahmen auf der Dienststelle verhielt sich der Ukrainer unkooperativ und beleidigte mehrfach die eingesetzten Beamten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den 19-Jährigen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise, Beleidigung, Unterschlagung sowie des Erschleichens von Leistungen. Nach Abschluss aller Maßnahmen verweigerten die Behörden dem Mann die Einreise in das Bundesgebiet und wiesen ihn nach Österreich zurück.