Die Polizei Oberhausen wird am Karfreitag (3. April 2026) mit verstärkter Präsenz gegen illegales Tuning und Raser vorgehen. Traditionell trifft sich an diesem Tag die Tuningszene zum sogenannten „Car-Freitag“, der als Saisonstart genutzt wird.
Nach Angaben der Beamten kommt es erfahrungsgemäß an diesem Tag zu unnötiger Lärmbelästigung, gefährlichen Fahrmanövern und illegalen Autorennen, die nicht selten auch in Verkehrsunfällen enden. Die Polizei wird deshalb im gesamten Stadtgebiet verstärkt kontrollieren, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und Verstöße konsequent zu verfolgen.
Dabei verfolgen die Ermittler eine klare Null-Toleranz-Strategie: Geschwindigkeitsüberschreitungen, illegales Tuning, unnötiger Lärm sowie riskantes Fahrverhalten werden konsequent geahndet. Illegale Autorennen stellen eine Straftat dar und können mit Freiheitsstrafen, Führerscheinentzug sowie erheblichen Bußgeldern bestraft werden.
Die Polizei Oberhausen formuliert ihre Kernbotschaften deutlich: Straßen seien keine Rennstrecken und keine Bühne zur Selbstinszenierung. Wer rücksichtslos fahre, gefährde Menschenleben und werde zur Rechenschaft gezogen. Die Beamten würden konsequent, einheitlich und mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln handeln. Regelverstöße zögen empfindliche Maßnahmen nach sich, unter anderem die Sicherstellung von Fahrzeug und Führerschein.
Autobegeisterung sei willkommen, jedoch nur im Rahmen der geltenden Regeln, betont die Polizei. Rücksicht, Respekt und Verantwortung seien entscheidend für die Sicherheit im Straßenverkehr.