Lebensmitteltransporter auf A1 um mehr als 50 Prozent überladen – Fahrer aus Bremen angezeigt

Kleintransporter

Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn haben am Freitag, 3. April 2026, gegen 14:30 Uhr einen erheblich überladenen Kleintransporter auf einem Parkplatz an der Autobahn 1 in Großenkneten kontrolliert. Die Kontrolle erfolgte nach einem Zeugenhinweis.

Bereits bei der ersten Betrachtung des Fahrzeugs erkannten die Polizisten, dass der Transporter offensichtlich über seine Belastungsgrenze hinaus beladen war. Die geladenen Lebensmittel waren vollständig ungesichert und ragten zum Teil über die Kopfstützen des Fahrer- und Beifahrersitzes hinweg. Daraufhin begleiteten die Beamten das Fahrzeug zu einer nahegelegenen Waage.

Die Wiegung ergab ein tatsächliches Gesamtgewicht von 5.280 Kilogramm. Der 3,5-Tonner war somit um mehr als 50 Prozent überladen. Gegen den 48-jährigen Fahrer aus Bremen leitete die Polizei ein Bußgeldverfahren ein. Eine Weiterfahrt konnte erst nach einer Umladung genehmigt werden.

Die Autobahnpolizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die Gefahren derartiger Überladungen hin: Eine Überladung wirkt sich immer negativ auf das Fahrverhalten aus – das Lenkverhalten wird schwerfälliger und der Bremsweg verlängert sich. Bei einer Vollbremsung kann das Fahrzeug ins Schlingern geraten. Das erhöhte Gewicht kann zudem die nicht dafür ausgelegten Reifen zum Platzen bringen.

Besonders gefährlich war in diesem Fall auch die ungesicherte Ladung: Da zwischen Fahrgastzelle und Laderaum keine Trennwand verbaut war, hätte die Ladung bei einer Vollbremsung schwere Verletzungen der Insassen verursachen können.