Mann stirbt nach Verkehrsunfall bei Celle – Mehrere Straftaten in der Region aufgedeckt

(Symbolbild)

Ein 61-jähriger Mann aus Eicklingen ist am 4. April in der Medizinischen Hochschule Hannover an den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben. Der Unfall ereignete sich bereits am Morgen des 27. März auf der B 214 im Bereich Wienhausen.

Nach Angaben der Polizei kam der Mann mit seinem Mercedes-Benz Geländewagen nach links von der Bundesstraße ab, überquerte einen parallel zur Fahrbahn verlaufenden Graben und stieß anschließend mit einem Baum zusammen. Das Fahrzeug kam entgegengesetzt zur ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Am Auto entstand ein Sachschaden von geschätzten 20.000 Euro.

Zunächst wurde der Fahrer mit leichten inneren Verletzungen ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. Aufgrund einer Verschlechterung seines Zustands erfolgte am 4. April die Verlegung in die Medizinische Hochschule Hannover, wo er seinen inneren Verletzungen erlag.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Bereich der Allerbrücke in Celle zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Ein zunächst verbaler Streit in einer nahegelegenen Bar eskalierte, sodass vier Männer auf einen 30-jährigen Mann einschlugen. Als ein 31-Jähriger zur Hilfe eilte, wurde auch er von der Gruppe geschlagen. Beide Opfer erlitten leichte Verletzungen. Bei der Fahndung konnte ein 24-Jähriger angetroffen und als Täter identifiziert werden. Die Polizei ermittelt gegen den 24-Jährigen sowie drei unbekannte Personen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Am frühen Freitagabend (3. April) ist es in einem Park in Hambühren zu einer sexuellen Belästigung gekommen. Eine 16-Jährige war gegen 17 Uhr auf einem Verbindungsweg zwischen der Richard-Wagner-Straße und dem Bachweg unterwegs, als sich ihr ein unbekannter Mann näherte. Er hielt sie fest und berührte sie am Gesäß. Die Jugendliche konnte sich losreißen, stürzte bei der Flucht und verletzte sich leicht an der Hand. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Der Unbekannte entfernte sich. Der Täter wird als circa 45 Jahre alt und 175 bis 180 Zentimeter groß beschrieben, mit kräftiger Statur und älter klingender Stimme. Er trug eine schwarze Sweatshirtjacke, hellblaue enge Jeans und schwarze Schuhe.

Ein vermeintlicher Wildunfall entpuppte sich am Ostersonntag als Straftat. Ein 21-jähriger Celler erschien mit seinem beschädigten Sprinter bei der Polizei, um einen Wildunfall aus der vorangegangenen Nacht anzuzeigen. Bei der Überprüfung seiner Person stellte sich heraus, dass dem Mann im vergangenen Jahr die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Gegen ihn wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

Am Ostersonntag brannte gegen Mitternacht ein Mercedes im Industriegebiet Altencelle vollständig aus. Das Fahrzeug stand im Bleckenweg am Fahrbahnrand. Der Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag auf der Kreisstraße 4 in Wietze überschlug sich ein Pkw. Der 37-jährige Fahrer musste während eines Überholvorgangs einem entgegenkommenden Auto ausweichen und kam von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit einem Zaun und einem Wohnhaus. Der Fahrer verletzte sich leicht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,10 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Am Karsamstag gegen 14 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 3 in Wolthausen ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 28-jährige Fahrzeugführerin überholte auf der Harburger Straße kurz vor der Örtzebrücke vor einer Kurve mehrere Autos und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, das gegen einen weiteren Pkw geschleudert wurde. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Bei der Unfallverursacherin stellten die Beamten eine Beeinflussung durch Alkohol und THC fest. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen und mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Bundesstraße 3 musste für die Unfallaufnahme zeitweise komplett gesperrt werden.