Frau stirbt bei Bahnunfall in Esslingen – Messerangriff in Mössingen verhindert

(Symbolbild)

Eine Frau ist am Montagabend gegen 20.35 Uhr im Bereich des Esslinger Hauptbahnhofs von einem ICE erfasst und getötet worden. Die Frau hatte sich vor den in Fahrtrichtung Stuttgart fahrenden Zug begeben. Die Polizei geht nicht von einem Fremdverschulden aus. Der Bahnverkehr musste für etwa eineinhalb Stunden unterbrochen werden.

In Mössingen kam es am selben Abend kurz vor 22 Uhr zu einem Messerangriff auf dem Bahnhof. Ein 27-jähriger Mann steht im Verdacht, einen 19-Jährigen mit einem Messer angegriffen zu haben. Der Vorfall begann als verbaler Streit zwischen dem 27-Jährigen und seiner gleichaltrigen Bekannten im Zug, der sich auf dem Bahnhof fortsetzte. Der Mann soll seine Begleiterin mehrfach geschlagen und ihr Handtasche sowie Mobiltelefon entrissen haben. Als ein 19-Jähriger schlichtend eingreifen wollte, wurde er niedergeschlagen. Der Angreifer soll mehrfach versucht haben, mit einem Messer auf den am Boden Liegenden einzustechen – was dieser durch Fußtritte verhindern konnte. Bei einer Fahndung mit Streifenwagen und Polizeihubschrauber wurde der 27-Jährige festgenommen. Gegen ihn bestand bereits ein Haftbefehl, er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ernstlich verletzt wurde niemand.

Auf der Grabenstetter Steige ereignete sich am Montagnachmittag gegen 14 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 45-jähriger Porsche-Fahrer geriet in einer scharfen Linkskurve auf der L 1211 in Fahrtrichtung Lenningen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem Porsche eines 58-Jährigen, der in Richtung Grabenstetten fuhr. Der Zusammenstoß war so heftig, dass die linken Fahrzeugseiten massiv beschädigt wurden. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Am Porsche des Unfallverursachers entstand ein Sachschaden von etwa 70.000 Euro, am zweiten Fahrzeug von ungefähr 55.000 Euro. Der 58-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort behandelt. Die Landesstraße musste für Unfallaufnahme, Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe und Bergung kurzzeitig voll gesperrt werden.

In Rangendingen kollidierten am Montagmorgen kurz nach 9.30 Uhr zwei Radfahrer auf dem gemeinsamen Fuß- und Fahrradweg neben der L 410. Ein 60-jähriger Mountainbiker bog von einem Parkplatz auf den Radweg ein und nahm einem 49-jährigen Rennradfahrer die Vorfahrt, der von Hechingen in Richtung Rangendingen unterwegs war. Beide Radler stürzten und verletzten sich leicht. Sie wurden vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden an den Fahrrädern beträgt etwa 650 Euro.