Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 31 bei Friedrichshafen sind am Samstagmorgen zwei Menschen verletzt und ein Sachschaden von über 65.000 Euro entstanden. Ein 45-jähriger BMW-Fahrer hatte durch riskante Fahrmanöver den folgenschweren Crash verursacht.
Der Unfall ereignete sich gegen 8.45 Uhr an der Auffahrt Friedrichshafen-Nordwest. Der 45-Jährige fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Beschleunigungsstreifen der Bundesstraße auf und überholte dabei einen 58-jährigen BMW-Fahrer rechts. In der dortigen Kurve verlor er vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Schutzplanke.
Der Wagen schleuderte anschließend auf die Fahrbahn und stieß mit dem BMW des 68-Jährigen zusammen. Durch den Unfall wurden der 68-Jährige sowie die 41-jährige Beifahrerin des Unfallverursachers leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte beide Verletzte in ein Krankenhaus. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge musste ein Abschleppdienst bergen. Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 45-Jährigen.
In einem separaten Fall in Friedrichshafen sorgte ein 24-Jähriger am Freitagnachmittag auf dem Antoniusplatz für Aufsehen. Er wies sich mit einem gefälschten Ausweis einer Behörde aus und verlangte von Passanten eine Nutzungsgebühr für das Sitzen auf einer Parkbank. Gegenüber einer alarmierten Polizeistreife gab der junge Mann an, lediglich ein Video für Social Media drehen zu wollen.
Doch anstatt nur zu filmen, zeichnete er Gespräche ohne Erlaubnis auf und präsentierte die gefälschten Dokumente so öffentlich, dass bei einigen Passanten der Eindruck entstand, er sei tatsächlich für die Behörde tätig. Das Polizeirevier Friedrichshafen ermittelt nun unter anderem wegen Amtsanmaßung, Urkundenfälschung und Betrugs gegen den 24-Jährigen. Personen, die von dem Mann getäuscht oder aufgezeichnet wurden, sollen sich unter der Telefonnummer 07541/701-0 bei den Ermittlern melden.
In Meckenbeuren stoppten Beamte des Polizeipostens am Donnerstagnachmittag in der Daimlerstraße den Fahrer eines Kleinkraftrads ohne Kennzeichen. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass das Zweirad des 20-Jährigen weder versichert noch der junge Mann im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Zusätzlich entdeckten die Beamten eine nicht unerhebliche Menge Cannabis im Kleinkraftrad. Der 20-Jährige durfte nicht weiterfahren. Der Polizeiposten Meckenbeuren ermittelt nun unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des fehlenden Versicherungsschutzes und Drogenbesitzes.