Die Polizei Aachen hat am Karfreitag (3. April 2026) erfolgreich an den landesweiten Kontrollmaßnahmen rund um den sogenannten „Carfriday“ teilgenommen und war in der gesamten StädteRegion Aachen im Einsatz. Die Beamten wollten illegale Tuningtreffen und Verkehrsverstöße frühzeitig erkennen und unterbinden.
Größere Treffen blieben aus, der Tag verlief insgesamt ruhig. Vereinzelt fielen Fahrzeuge den Einsatzkräften aufgrund technischer Veränderungen oder auffälligem Fahrverhalten auf. Am Blausteinsee in Eschweiler trafen die Beamten etwa 30 Personen mit Fahrzeugen an. Die Kontrollierten verhielten sich kooperativ und unauffällig.
Die Polizei ergriff am Karfreitag folgende Maßnahmen: 77 Verwarngelder wurden erhoben, 9 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, 11 Strafanzeigen wegen Verkehrsvergehen geschrieben, 2 Fahrzeuge sichergestellt und 6 Kontrollberichte erstellt.
Zusätzlich kam es im Stadtgebiet Aachen in der Schenkendorfstraße zu einer Verfolgungsfahrt. Ein Fahrzeug sollte kontrolliert werden, dessen Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Fahrer und Beifahrerin konnten wenig später im Bereich Grüntal gestellt werden. In Alsdorf stellten die Beamten zudem einen Mann fest, der ohne Fahrerlaubnis einen Pkw führte.
Auch über das gesamte Osterwochenende war die Polizei Aachen im Einsatz, insbesondere zur Verkehrsüberwachung in der Eifelregion. Am Samstag (4. April 2026) überwachten die Einsatzkräfte in Simmerath das Streckenverbot für Motorradfahrer auf der L128. Dabei erhoben sie fünf Verwarngelder wegen Missachtung des Verbots. Zusätzlich stellten sie sieben Verwarngelder und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Autofahrer aus.
Am Ostersonntag (5. April 2026) führten erneute Kontrollen in der Eifel zu 16 Verwarngeldern, vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen sowie einer Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Auf der Jägerhausstraße in Lammersdorf stellten die Beamten außerdem vier Geschwindigkeitsüberschreitungen bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h fest.
Der Ostermontag (6. April 2026) stand erneut im Zeichen der Überwachung des Streckenverbotes für Motorradfahrer auf der L128 in Simmerath-Steckenborn. 55 Fahrerinnen und Fahrer verstießen gegen das Streckenverbot – entsprechende Verwarngelder wurden erhoben. Parallel dazu fanden Geschwindigkeitskontrollen statt. Auf der L128 maßen die Beamten 487 Fahrzeuge bei erlaubten 70 km/h. Sie registrierten 6 Verstöße, die mit fünf Verwarngeldern und einer Ordnungswidrigkeitenanzeige geahndet wurden. Die höchst gemessene Geschwindigkeit lag bei 90 km/h.
Die Hahner Straße stand ebenfalls im Fokus der Geschwindigkeitskontrollen. Die Polizei maß 428 Fahrzeuge bei erlaubten 70 km/h und registrierte 35 Verstöße. Dabei erhoben sie 28 Verwarngelder und fertigten sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Autofahrer wurde mit 143 km/h gemessen.
Die Polizei Aachen kündigt an, auch künftig an Feiertagen und zu Saisonbeginn verstärkt unterwegs zu sein, um für Sicherheit auf den Straßen der StädteRegion zu sorgen.