Hanau: Polizei stellt Softair-Waffen sicher und sucht Zeugen nach mehreren Straftaten

(Symbolbild)

Die Polizei in Hanau und Umgebung hat am Dienstag mehrere Einsätze durchgeführt und sucht in verschiedenen Fällen nach Zeugen. Bei einem Vorfall in der Salzstraße stellten Beamte täuschend echt aussehende Softair-Waffen sicher.

Mitteiler hatten am Dienstagnachmittag die Polizei informiert, dass zwei Personen auf einem Balkon in der Salzstraße scheinbar mit waffenähnlichen Gegenständen hantierten. Die Ermittlungen führten schnell zur Lokalisierung einer Wohnung, wo die Beamten einen 15-Jährigen und einen 18-Jährigen antrafen. Das Duo musste die Polizisten auf das Revier begleiten und wurde erkennungsdienstlich behandelt. Die Softair-Waffen wurden sichergestellt, gegen beide wird nun ein Strafverfahren eingeleitet.

In der Theodor-Heuss-Straße beschädigte ein unbekannter Autofahrer einen VW Tiguan mit HU-Kennzeichen beim Ein- oder Ausparken und flüchtete. Der Schaden beträgt etwa 4.000 Euro. Die Unfallflucht ereignete sich zwischen Montag 20 Uhr und Dienstag 5.30 Uhr. Zeugen können sich unter 06181 100-120 bei der Polizei melden.

Einbrecher stiegen am Dienstag in ein Einfamilienhaus in der Friedrich-Naumann-Straße (20er-Hausnummern) ein und erbeuteten Handtaschen sowie Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Sie verschafften sich über ein aufgehebeltes Fenster Zutritt und durchwühlten alle Räume. Das Fachkommissariat bittet Zeugen, sich unter 06181 100-123 zu melden.

In der Gronauer Straße (einstellige Hausnummern) stahlen Unbekannte zwischen Mittwoch, 25. März und Dienstag, 7. April einen Fiat Ducato mit HU-Kennzeichen im Wert von etwa 12.500 Euro. Wie die Täter die technischen und mechanischen Sicherungen überwanden, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Hinweise nimmt die Kripo unter 06181 100-123 entgegen.

In Mittelbuchen brachen Unbekannte zwischen Samstagabend 21 Uhr und Dienstagmorgen 6 Uhr in einen Lebensmitteldiscounter in der Lützelbuchener Straße (30er-Hausnummern) ein. Sie hebelten ein Fenster auf und durchsuchten den Verkaufsraum sowie weitere Räumlichkeiten. Die Täter stahlen Zigaretten und einen Tresor, den sie zur Laderampe am Hinterausgang transportierten und womöglich in ein Fahrzeug verluden. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen unter 06181 100-123.

In Maintal sucht die Polizei nach einem Vorfall am vergangenen Donnerstag (2. April) gegen 16 Uhr auf einem Kinderspielplatz in der Ascher Straße (60er-Hausnummern). Ein etwa 14-jähriger E-Scooter-Fahrer steuerte frontal auf ein radfahrendes Kind zu, schwenkte im letzten Moment zur Seite und trat nach dem Siebenjährigen, der daraufhin stürzte. Das Kind erlitt leichte Verletzungen am Ellbogen und der Leiste. Der Täter war etwa 1,70 Meter groß, blond, hatte eine kräftige Statur und flüchtete. Zeugen melden sich unter 06181 4302-0.

In Rodenbach verkaufte ein Unbekannter am Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr in der Kinzigstraße (10er-Hausnummern) ein gefälschtes Mobiltelefon für 1.050 Euro. Der etwa 20-jährige, korpulente Verkäufer namens „Myke“ war 1,70 Meter groß, hatte dunkle Haare und trug eine schwarze Jacke sowie blaue Jeans. Er wurde von einem etwa 20-jährigen, 1,80 Meter großen, schlanken Mann mit dunklen, schulterlagen, gegelten Haaren begleitet, der ebenfalls schwarze Jacke und Jeans trug. Zeugen werden gebeten, sich unter 06181 100-123 zu melden.

In Linsengericht geriet am Dienstagnachmittag gegen 16.30 Uhr eine etwa acht Meter lange Hecke auf dem Gelände einer Schule in der Bergstraße in Brand. Zusätzlich wurde ein beschädigtes Fenster des Schulgebäudes festgestellt. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Schäden besteht, ermittelt die Kriminalpolizei. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 500 Euro. Hinweise nimmt die Polizei unter 06181 100-123 entgegen.

In Schlüchtern führten Beamte der Polizeistation und Einsatzkräfte des Hessischen Polizeipräsidiums am Dienstag zwischen 9 Uhr und 16.15 Uhr großangelegte Verkehrskontrollen durch. Sie überprüften 48 Fahrzeuge und 54 Personen, wobei 24 Gurt- und elf Handyverstöße geahndet wurden.

Gegen 11.30 Uhr kontrollierten die Beamten in der Hanauer Straße einen polnischen Staatsangehörigen, dem 2024 wegen einer mutmaßlichen Verkehrsunfallflucht die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Da er den Führerschein trotz mehrfacher Aufforderung nicht aushändigte, wurde dieser beschlagnahmt. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung von 800 Euro zahlen.

Gegen 15.30 Uhr stellten die Polizisten in der Gartenstraße eine Frau fest, die ihren E-Scooter ohne gültigen Versicherungsschutz fuhr. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.