Bei Geschwindigkeitskontrollen an sieben Messstellen im Märkischen Kreis hat die Polizei am 7. April 2026 insgesamt 1.902 Fahrzeuge erfasst. Dabei stellten die Beamten 130 Geschwindigkeitsüberschreitungen fest, die zu Verwarngeldern führten, und leiteten 25 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Ein Fahrer verlor seinen Führerschein.
Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung registrierten die Beamten in Schalksmühle-Dahlerbrück in der Volmestraße. Dort fuhr ein Pkw mit Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis zwischen 13:49 und 14:49 Uhr mit 93 km/h durch eine 50er-Zone innerhalb geschlossener Ortschaft. Dieser Fahrer erhielt das einzige Fahrverbot des Kontrolltages.
Den zweithöchsten Messwert stellte die Polizei in Plettenberg-Siesel auf der B 236 fest. Dort erfasste eine ESO-Anlage zwischen 11:13 und 17:15 Uhr einen Pkw aus dem Märkischen Kreis mit 91 km/h bei erlaubten 50 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft. An dieser Messstelle kontrollierten die Beamten mit 913 Fahrzeugen die meisten Verkehrsteilnehmer und stellten 52 Verwarnungen sowie 14 Ordnungswidrigkeitsanzeigen aus.
In Iserlohn-Rheinen an der Ruhrtalstraße maßen die Beamten zwischen 14:20 und 16:20 Uhr bei 360 kontrollierten Fahrzeugen als Höchstgeschwindigkeit 66 km/h bei erlaubten 30 km/h außerhalb geschlossener Ortschaft. Ein Pkw mit Dortmunder Kennzeichen war hier der Spitzenreiter. Die Kontrolle führte zu 17 Verwarngeldern und acht Ordnungswidrigkeitsanzeigen.
Weitere Kontrollen fanden in Iserlohn-Sümmern in der Schützenstraße (16:30 bis 18:10 Uhr, 131 Fahrzeuge, Höchstgeschwindigkeit 46 km/h bei erlaubten 30 km/h innerorts), in Schalksmühle an der Hälverstraße (15:13 bis 16:13 Uhr, 194 Fahrzeuge, Höchstgeschwindigkeit 65 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts) und in Schalksmühle-Herbecke (16:29 bis 17:32 Uhr, 14 Fahrzeuge, Höchstgeschwindigkeit 45 km/h bei erlaubten 30 km/h innerorts) statt.
Den Abschluss der Kontrollaktion bildete eine Messung in Schalksmühle-Klagebach zwischen 17:42 und 18:45 Uhr. Dort erfassten die Beamten 186 Fahrzeuge und stellten als höchste Geschwindigkeit 83 km/h bei erlaubten 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft fest. Die Kontrolle führte zu 16 Verwarngeldern und zwei Ordnungswidrigkeitsanzeigen.
Alle Messungen führte die Polizei mit Radar- oder ESO-Anlagen durch. Die kontrollierten Fahrzeuge stammten überwiegend aus dem Märkischen Kreis, aber auch aus Dortmund und dem Kreis Gummersbach waren Verkehrsteilnehmer betroffen.