Ein 64-jähriger Mann aus Polen hat sich am späten Mittwochabend im Erfurter Hauptbahnhof in der Toilette eines ICE aus Leipzig verschanzt und musste von der Bundespolizei aus dem Zug geholt werden. Der angetrunkene Mann hatte sich zunächst in der ersten Wagenklasse aufgehalten, bevor er sich in eine Zugtoilette zurückzog und sich dort einschloss.
Das Zugpersonal hatte die Bundespolizisten wegen des auffälligen Fahrgastes alarmiert. Die Beamten öffneten die Toilettentür und begleiteten den 64-Jährigen aus dem Zug. Da der Mann angab, seine weitere Reise nicht eigenständig fortsetzen zu können, wurde ein Krankenwagen gerufen, der ihn zur medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus brachte.
Zusätzlich zu seinem Zustand stellte sich heraus, dass der polnische Staatsangehörige kein gültiges Ticket besaß. Wegen des Erschleichens der Beförderungsleistung erhielt er eine Strafanzeige.