Ein 26-jähriger Mann aus Fulda ist Opfer einer sogenannten Sextortion geworden. Der Mann chattete im Zeitraum von Mittwoch (8. April) bis Donnerstag (9. April) über Social Media mit einem unbekannten Täter und tauschte nach kurzer Zeit intime Fotos aus. Anschließend drohte der Unbekannte mit der Versendung der Bilder an seine Freundesliste, sollte er keine Bezahlkarten kaufen und die entsprechenden Codes übermitteln.
Bei Sextortion handelt es sich um eine Form der Online-Erpressung, bei der sich der Begriff aus den Worten „Sex“ und „Extortion“ (Erpressung) zusammensetzt. Die Täter nehmen mit meist gefälschten Profilen über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen Kontakt zu ihren Opfern auf. In geschickt geführten Chatverlaufen versuchen sie deren Vertrauen zu gewinnen und so an intime Bilder oder Videos zu gelangen. Anschließend drohen sie mit der Veröffentlichung des Materials, falls kein Geld gezahlt wird.
Die Polizei warnt davor, intime Inhalte an Unbekannte zu senden – auch nicht im Videochat. Zudem sollten Nutzer bei ungewöhnlich schnellen Annäherungen online misstrauisch sein. Die Beamten raten außerdem, keine Zahlungen zu leisten, da diese die Erpressung oft nicht beenden. Wichtig sei es, Beweise wie Chatverläufe und Screenshots zu sichern.
In einem separaten Fall entwendeten Unbekannte am Donnerstagnachmittag (9. April) von einem grauen Opel Mokka beide Kennzeichenschilder „FD-EV28“. Der Opel war zum Tatzeitpunkt auf einem Parkplatz an der Landstraße (L3176) zwischen Hilders und Simmershausen geparkt, an dem Abzweig nach Frankenheim/Rhön. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de entgegen.