30-Jähriger flieht vor Polizeikontrolle – Fahrt ohne Führerschein und Versicherung

(Symbolbild)

Ein 30-jähriger Mann muss sich wegen mehrerer Verkehrsdelikte verantworten, nachdem er am Donnerstagnachmittag (9. April, 15:30 Uhr) in Duisburg-Beeck vor einer Polizeikontrolle geflohen war. Ein Motorradpolizist hatte den Mann auf der Friedrich-Ebert-Straße am Steuer eines grauen Ford Fiesta angehalten.

Als der Beamte den Fahrer auf einem Tankstellengelände zur Vorlage von Führerschein und Zulassungsbescheinigung Teil 1 aufforderte, ergriff dieser die Flucht. Der Polizist verfolgte den Ford über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Laar. Während seiner Flucht missachtete der Mann eine rot anzeigende Ampel und fuhr über einen Gehweg im Bereich der Hoffsche Straße, wobei die Fahrzeugfront des Ford beschädigt wurde.

Wegen der hohen Verkehrsdichte brach der Beamte die Verfolgung zunächst ab und verlor den Ford im Bereich der Bruckhauser Straße aus den Augen. Bei anschließenden Fahndungsmaßnahmen entdeckten die Ermittler das Fahrzeug geparkt auf der Neanderstraße. Der Fahrer war zunächst verschwunden.

Die Überprüfung des Fahrzeugs ergab weitere Verstöße: Die angebrachten Kennzeichen waren zu keinem Zeitpunkt für diesen Ford ausgegeben worden. Zudem bestand für das Fahrzeug keine gültige Haftpflichtversicherung. Durch Aufnahmen einer Videokamera und weitere Ermittlungen gelang es dem hartnäckigen Motorradpolizisten schließlich, den mutmaßlichen Fahrer zu identifizieren.

Der 30-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten, da er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und weitere Verkehrsdelikte begangen hat.