Betrunkener Fahrgast mit 2,15 Promille sorgt für ICE-Stopp am Erfurter Hauptbahnhof

(Symbolbild)

Ein stark betrunkener 49-jähriger Litauer hat heute Vormittag für einen Polizeieinsatz in einem ICE am Erfurter Hauptbahnhof gesorgt. Die Bundespolizei wurde zu dem einfahrenden Fernzug gerufen, nachdem der Reisende bei einer Kontrolle zunächst kein gültiges Ticket vorweisen konnte.

Jegliche Kommunikationsversuche mit dem Mann führten zu keinem Ergebnis. Daraufhin sollte er beim Halt in Erfurt von der weiteren Beförderung ausgeschlossen werden und erhielt eine Fahrpreisnacherhebung. Die Bundespolizisten zweifelten jedoch stark an der Wegefähigkeit des Mannes und brachten ihn zur Dienststelle.

Dort wurde bei dem Litauer eine Atemalkoholkonzentration von 2,15 Promille gemessen. Aufgrund seines Zustandes wurde er vorsorglich durch medizinisches Personal in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Suche nach Identitätspapieren machten die Beamten eine überraschende Entdeckung: Der 49-Jährige hatte tatsächlich eine gültige Bahnfahrkarte bei sich. Wie er diese Angelegenheit mit der Bahn klärt, bleibt ihm selbst überlassen. Ein strafbares Handeln wurde aufgrund des vorliegenden Tickets nicht erkannt. Die Bundespolizei stellte fest, dass sich der Mann den ganzen Ärger erspart hätte, wenn sein Alkoholkonsum gemäßigter gewesen wäre.