Graffiti-Sprayer am Bahnhof München-Heimeranplatz auf frischer Tat ertappt

Symbolbild

Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei in der Nacht auf Donnerstag (9. April) einen Graffiti-Sprayer am Bahnhof München-Heimeranplatz auf frischer Tat stellen. Der 20-jährige Deutsche verursachte einen Schaden von rund 1.690 Euro.

Gegen 00:15 Uhr meldete ein 47-jähriger Reisender der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München mehrere Jugendliche, die eine S-Bahn der Linie S6 am Bahnsteig besprühten. Daraufhin leitete die Polizei sofort Fahndungsmaßnahmen im Nahbereich ein.

Eine Streife des Polizeipräsidiums München konnte den 20-jährigen Deutschen in unmittelbarer Tatortnähe antreffen und vorläufig festnehmen. Die Beamten übergaben den Tatverdächtigen anschließend an die Bundespolizei. Weitere beteiligte Personen konnten im Rahmen der Fahndung nicht mehr ausfindig gemacht werden.

Bei der Kontrolle des 20-Jährigen fanden die Ermittler in einer mitgeführten Tasche Gegenstände, die mit der Tat in Verbindung stehen dürften. Am Tatort stellten sie zusätzlich eine Atemschutzmaske sowie eine Sprühdose sicher. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München I beschlagnahmten die Beamten außerdem das Mobiltelefon des Tatverdächtigen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Tatverdächtige wieder auf freien Fuß. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.