Zwei Jungen im Alter von 11 und 12 Jahren aus Herten stehen im Verdacht, am Donnerstagnachmittag drei Brände in der Stadt gelegt zu haben. Der entstandene Sachschaden wird auf 18.000 Euro geschätzt.
Der erste Alarm ging um 13:40 Uhr bei Polizei und Feuerwehr ein: Ein Papiercontainer „In der Feige“ stand in Flammen. Während die Feuerwehr den Brand löschte, machte ein Zeuge die Einsatzkräfte auf eine weitere brennende Papiertonne in der Nähe aufmerksam. Derselbe Zeuge gab an, zwei tatverdächtige Kinder beobachtet zu haben.
Als die Einsatzkräfte den zweiten Brandort an der Heinrich-Lerch-Straße erreichten, hatte ein Anwohner das Feuer bereits selbst gelöscht. Doch ein weiterer Zeuge meldete sich und wies auf einen Brand an der Fassade einer Grundschul-Sporthalle hin. Auch diesen Brand konnte die Feuerwehr löschen.
Kurz nach den Löscharbeiten trafen Polizeibeamte an der Ewaldstraße zwei Jungen an, die der Zeugenbeschreibung entsprachen. Die 11 und 12 Jahre alten Hertener hatten Feuerzeuge und Streichhölzer bei sich. Die Polizei übergab die Kinder an ihre Erziehungsberechtigten und schrieb entsprechende Anzeigen.