Nürnberg-Dresden: Polizei verhindert Fanausschreitungen bei ausverkauftem Zweitliga-Spiel

(Symbolbild)

Das Zweitliga-Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und der SG Dynamo Dresden ist am Sonntagnachmittag (11.04.2026) im ausverkauften Max-Morlock-Stadion größtenteils störungsfrei verlaufen. Alle 45.500 Plätze waren besetzt, als die mittelfränkische Polizei erneut auf strikte Fantrennung setzte, um Ausschreitungen zu verhindern.

Unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd sicherten neben Kräften der mittelfränkischen Polizei mehrere Hundertschaften der Bayerischen Bereitschaftspolizei das Stadion und das Umfeld. Das bewährte Konzept der strikten Fantrennung sollte das Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppierungen verhindern.

Bereits gegen 12:15 Uhr zündeten Anhänger der SG Dynamo Dresden aus einem Kleinbus heraus auf der Anfahrt in der Münchener Straße pyrotechnische Gegenstände. Die Dresdner Fans führten zudem Schutzbewaffnung in Form von Zahnschutz mit sich, weshalb sie wegen eines Vergehens nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz angezeigt wurden.

Die konsequente räumliche Trennung im Stadionumfeld und beim Einlass verhinderte erfolgreich ein unmittelbares Aufeinandertreffen rivalisierender Fangruppierungen. Durch die polizeiliche Überwachung der Einlasskontrollen kam es während des Spiels zu keinen Störungen wie dem Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen.

Beim Verlassen des Stadions ereignete sich jedoch eine Körperverletzung zwischen zwei rivalisiernden Fans. Die Beamten leiteten entsprechende Ermittlungen ein.