Körperverletzung mit Schlagstock in Salzgitter: 29-Jähriger erleidet Kopfplatzwunde

(Symbolbild)

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung in der Neißestraße in Salzgitter-Lebenstedt ist am Samstagabend ein 29-jähriger Mann mit einem teleskopierbaren Schlagstock mehrfach gegen den Kopf geschlagen worden. Der Vorfall ereignete sich am 11. April 2026 gegen 22:05 Uhr.

Das Opfer erlitt eine Kopfplatzwunde und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum gebracht werden. Der Täter flüchtete nach der Attacke in einem Auto. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb erfolglos, jedoch konnten die Beamten den verwendeten teleskopierbaren Schlagstock in der Nähe des Tatorts sicherstellen.

In den frühen Morgenstunden des 12. April gegen 01:15 Uhr erschien ein 26-jähriger Mann eigenständig in der Polizeidienststelle in Salzgitter-Lebenstedt. Er gab zu, an der körperlichen Auseinandersetzung vom Vorabend beteiligt gewesen zu sein. Gleichzeitig behauptete er jedoch, selbst Opfer geworden zu sein: Ein weiterer Beteiligter habe ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht und ihn anschließend geschlagen.

Bei dem 26-Jährigen führten die Beamten einen Atemalkoholtest durch, der einen Wert von 1,75 Promille ergab. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, bevor er sich in ärztliche Behandlung begab.

In einem separaten Fall meldeten Bürger am Samstagmorgen mehrere Graffiti-Schmierereien in Salzgitter-Reppner. Zwischen dem 10. April um 23:30 Uhr und dem 11. April um 07:30 Uhr besprühten Unbekannte eine Hauswand sowie eine Bushaltestelle in der Lesser Straße mit Sprühlack. Hinweise auf den oder die Täter liegen nicht vor.