Die Bundespolizei hat in der Nacht von Freitag auf Samstag an der deutsch-niederländischen Grenze einen 33-jährigen Afghanen festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor – er muss nun für 20 Tage ins Gefängnis.
Der 33-Jährige reiste als Fahrgast in einem international verkehrenden Reisebus aus den Niederlanden nach Deutschland. Im Zuge der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen kontrollierten Bundespolizisten den Fernreisebus gegen 1:00 Uhr nachts auf dem Rastplatz Bentheimer Wald an der Autobahn 30.
Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Er war im Dezember 2024 rechtskräftig wegen Betrug verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch hatte er noch eine Geldstrafe in Höhe von 3818,01 Euro zu bezahlen oder ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 20 Tagen zu verbüßen.
Da der Mann die offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Beamten in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.