Die im Bad Krozinger Kurpark verendeten Krähen sind nach den Ergebnissen der tierpathologischen Untersuchung durch ein Insektizid gestorben. Zwei der drei tot aufgefundenen Tiere wiesen das Gift in ihrem Körper auf, wie die Polizei mitteilte.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand liegen keine konkreten Hinweise auf eine gezielte Vergiftung durch Menschen vor. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Krähen möglicherweise einen kleinen Rest des Insektizids gefunden und gefressen haben. Wo das Gift ursprünglich herstammt, ist noch nicht bekannt.
Eine dritte tote Krähe, die ebenfalls im Kurpark entdeckt wurde, starb nachweislich an Darmbakterien. Eine Vergiftung konnte bei diesem Tier ausgeschlossen werden.
Bereits am Donnerstag und Freitag, dem 20. März 2026, war Passanten im Bad Krozinger Kurpark aufgefallen, dass jeweils ein bis zwei Krähen von den Bäumen fielen, einen „benebelten“ Eindruck machten und schließlich verendeten. In den Bäumen des Kurparks hielten sich zu diesem Zeitpunkt sehr viele Krähen auf.
Der für Tierschutz zuständige Fachdienst der Polizei hatte daraufhin die Ermittlungen aufgenommen. Bei der ersten veterinärmedizinischen Untersuchung stellte sich heraus, dass das Tier keine offensichtlichen Verletzungen hatte und auch nicht beschossen worden war.
Die Polizei rät beim Fund solcher Tiere, diese nicht mit bloßen Händen zu berühren. Verdächtiges sollte immer dem nächsten Polizeirevier gemeldet werden.