Zwei Personen aus der Region Pforzheim sind am vergangenen Freitag Opfer von Telefonbetrügern geworden, die sich als Bankmitarbeiter ausgegeben haben. Ein 63-jähriger Mann aus dem Landkreis Calw und eine 73-jährige Frau aus Pforzheim verloren dabei insgesamt rund 40.000 Euro.
Die Betrüger kontaktierten ihre Opfer telefonisch und gaben sich als Mitarbeiter der jeweiligen Bank aus. In beiden Fällen forderten sie die Angerufenen auf, bestimmte Buchungen durchzuführen. Die Geschädigten ließen sich dazu verleiten, die Zahlungen über ihre Banking-App zu bestätigen. Der entstandene Schaden beläuft sich bei beiden Opfern jeweils auf rund 20.000 Euro.
Die Polizei rät, niemals private Daten wie Bankkonto- oder Kreditkartendaten sowie Zugangsdaten zu Kundenkonten an unbekannte Anrufer herauszugeben. Außerdem sollten Betroffene unbekannten Anrufern niemals Zugriff auf ihren Computer gewähren, beispielsweise durch die Installation einer Fernwartungssoftware.
Wer bereits Opfer geworden ist, sollte den Computer sofort vom Internet trennen und herunterfahren. Betroffene Passwörter müssen über einen nicht infizierten Rechner geändert werden. Der Computer sollte überprüft und eventuell installierte Fernwartungsprogramme gelöscht werden. Die Polizei empfiehlt zudem, Kontakt zu den betroffenen Zahlungsdiensten und Unternehmen aufzunehmen, sich vom Geldinstitut beraten zu lassen, ob getätigte Zahlungen zurückgeholt werden können, und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.