Bundespolizisten mussten am 11. April 2026 einen völlig betrunkenen 51-Jährigen aus einer Regionalbahn im Hamburger Hauptbahnhof tragen. Der Mann war mit 2,94 Promille so stark alkoholisiert, dass er nicht mehr eigenständig stehen konnte.
Ein Zugbegleiter entdeckte den bewusstlosen Fahrgast beim Einfahren der Regionalbahn auf Gleis 7 und alarmierte die Bundespolizei. Gegen 22.20 Uhr trafen die Beamten den 51-Jährigen schlafend neben diversen Alkoholflaschen im Zug an. Trotz extremen Atemalkoholgeruchs reagierte er weder auf Ansprache noch auf Weckversuche.
„Der offensichtlich hilflose Mann war völlig desorientiert und konnte nicht mehr eigenständig stehen. Daraufhin wurde er von den eingesetzten Bundespolizisten aus dem Zug getragen“, berichtet die Bundespolizei. Am Bahnsteig stützten die Beamten den Mann und brachten ihn zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof.
Ein Atemalkoholtest bestätigte die extreme Alkoholisierung mit einem Wert von 2,94 Promille. Ein hinzugezogener Arzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest. In einer Gewahrsamszelle erhielt er ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder „wegefähig“ entlassen.
Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren stark alkoholisierter Personen an Bahnanlagen: „Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich“, erklärt Pressesprecher Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens. Häufig gefährdeten sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer. In diesem Fall sei der 51-Jährige alkoholbedingt bereits völlig desorientiert und nicht mehr „wegefähig“ gewesen – ein Zustand, der zu sehr gefährlichen Situationen im Bahnbereich führen könne.