Jugendliche legen Steine auf Bahngleise – Regionalexpress schwer beschädigt

(Symbolbild)

Ein Regionalexpress von Ulm nach Villingen musste am Donnerstag, 9. April 2026, gegen 19:00 Uhr außerplanmäßig am Haltepunkt Stetten (Donau) halten, nachdem der Zug mehrere große Steine überfahren hatte und dabei erheblich beschädigt wurde.

Nach Angaben der Bundespolizei sollen zwei unbekannte männliche Personen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren die Steine etwa 200 Meter vor dem Haltepunkt auf die Schienenköpfe gelegt haben. Anschließend seien die Jugendlichen geflüchtet, berichtet die Polizei unter Berufung auf Zeugenaussagen.

Der RE 55 erlitt durch das Überfahren der Steine derart starke Schäden, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war. Alle Reisenden mussten den Zug am Haltepunkt Stetten (Donau) verlassen. Die Bundespolizei schätzt den entstandenen Schaden auf 30.000 Euro.

Die Bundespolizeiinspektion Konstanz sucht nun nach Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten. Sachdienliche Hinweise nimmt die Inspektion unter der Rufnummer 07531 / 1288 – 0 oder über die kostenfreie Hotline 0800 6 888 000 entgegen.