In einem Mehrfamilienhaus in der Kiebitzstraße in Emden sind am Samstag binnen weniger Stunden zwei Brände ausgebrochen. Die Polizei prüft nun, ob zwischen den beiden Vorfällen ein Zusammenhang besteht.
Der erste Brand ereignete sich in den Vormittagsstunden des 12. April in einer Wohnung des Gebäudes. Als die Polizei eintraf, war das Feuer bereits von selbst erloschen. Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus anzutreffen. Die Feuerwehr untersuchte den Brandort mit einer Wärmebildkamera. Der Sachschaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Bereich.
Am Abend desselben Tages rückten die Einsatzkräfte erneut zu dem Mehrfamilienhaus aus. Diesmal brannte es im Bereich des Dachstuhls. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen. Hier entstand ein Schaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. Bei beiden Bränden wurde niemand verletzt. Die Polizei beschlagnahmte jeweils den Brandort und ermittelt zur Ursache der Feuer.
Parallel ereigneten sich am 12. April zwei weitere Verkehrsunfälle in der Region. In Moormerland verletzte sich gegen 12 Uhr ein 74-jähriger Opel-Fahrer leicht, als er beim Abbiegen auf das Gelände einer Tankstelle in der Uthuser Straße ein entgegenkommendes Wohnmobil übersah. Die 27-jährige Fahrerin des Wohnmobils blieb unverletzt, jedoch verletzte sich ein mitfahrendes Kind leicht. Beide Verletzte kamen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, der Sachschaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.
In Rhauderfehn kollidierte gegen 18:34 Uhr eine 20-jährige Autofahrerin mit einem Mitsubishi Space Star mit einem 37-jährigen Pedelec-Fahrer. Die Frau wollte vom Neuen Weg auf die Rhauderwieke auffahren und übersah dabei den von rechts kommenden Radfahrer. Der Pedelec-Fahrer stürzte und verletzte sich an der Hand. Der Gesamtschaden beträgt eine niedrige vierstellige Summe.