80-jähriger Geisterfahrer ohne Führerschein auf der A7 gestoppt – Mann kam ins Krankenhaus

(Symbolbild)

In der Nacht zu Dienstag hat ein Streifenteam der Autobahnpolizei Hildesheim auf der A7 einen 80-jährigen Geisterfahrer gestoppt. Der Mann fuhr gegen 3 Uhr morgens mit seinem Auto auf der Nordfahrbahn in die falsche Richtung – und das ohne gültige Fahrerlaubnis.

Die Beamten waren selbst auf der A7 in Richtung Hannover unterwegs, als sie zwischen dem Autobahndreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Derneburg Scheinwerfer wahrnahmen, die ihnen auf der Nordfahrbahn entgegenkamen. Die Situation war besonders gefährlich, da zu diesem Zeitpunkt mehrere Schwerlasttransporter in Richtung Hannover auf der Strecke unterwegs waren.

Die Polizisten handelten sofort: Sie brachten den gesamten Verkehr mit den Lichtsignalen ihres Streifenwagens zum Stillstand und stoppten anschließend das entgegenkommende Fahrzeug. Am Steuer saß der 80-Jährige – und es stellte sich heraus, dass er weder zeitlich noch örtlich orientiert war. Zudem besitzt der Senior keinen gültigen Führerschein mehr. Den Ermittlungen zufolge ist er mutmaßlich an der Anschlussstelle Derneburg in der falschen Richtung auf die Autobahn aufgefahren.

Die Beamten sicherten das Auto des Mannes und brachten es von der Autobahn. Den 80-Jährigen nahmen sie zunächst mit zur Dienststelle nach Hildesheim. Wegen seines Gesundheitszustandes wurde er später in ein Krankenhaus eingeliefert.

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