89-Jährige in Remscheid von falschen Polizisten betrogen – Schmuck und Münzen erbeutet

(Symbolbild)

Eine 89-jährige Frau ist am 14. April 2026 zwischen 21:00 und 23:00 Uhr in Remscheid Opfer eines dreisten Betrugs geworden. Unbekannte Täter gaben sich als Polizeibeamter und Staatsanwältin aus und erbeuteten Schmuck und Münzen der Seniorin.

Gegen 21:00 Uhr erhielt die Frau einen Anruf von einem Mann, der sich als „Joachim Krämer“ und Polizeibeamter ausgab. Er schilderte der 89-Jährigen angebliche Festnahmen und weitere flüchtige Kriminelle in ihrer Wohnsiedlung. Dabei warnte er vor einer damit verbundenen Gefahr für ihre Wertgegenstände.

Gegen 23:00 Uhr übergab die verunsicherte Seniorin schließlich an ihrer Haustür Schmuck und Münzen an eine unbekannte Frau, die sich als Staatsanwältin ausgab. Die Täterin wird als circa 1,55 Meter groß und füllig beschrieben. Sie trug zur Tatzeit dunkelblonde bis braune Haare und einen dunklen Mantel. Die Frau hat eine helle Haut und spricht fließend sowie akzentfrei Deutsch.

Die Polizei Wuppertal bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich unter der Telefonnummer 0202 / 284 0 zu melden. Gleichzeitig weist sie auf ihre Präventionskampagne „Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen“ hin, weitere Informationen sind unter https://t1p.de/iwfxv verfügbar.

Die Beamten raten: Bei verdächtigen Anrufen tief durchatmen, auch wenn die Geschichte dramatisch klingt. Beim geringsten Zweifel sollte man auflegen und selbst die Polizei unter 110 anrufen. Wichtig: Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an und nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände entgegen. Betroffene sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, keine Auskunft über persönliche und finanzielle Verhältnisse geben und bei Zweifeln Angehörige oder Vertrauenspersonen hinzuziehen.