Tödlicher Unfall auf A6: 35-Jähriger stirbt beim Tanken seines liegengebliebenen Fahrzeugs

(Symbolbild)

Ein 35-jähriger Mann ist am Sonntag, dem 29. März 2026, gegen 20:00 Uhr auf der Autobahn A6 bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Der Vorfall ereignete sich in Fahrtrichtung Nürnberg kurz vor der Rastanlage Hohenlohe.

Der Mann war mit seinem Sprinter wegen Treibstoffmangels auf dem rechten Fahrstreifen liegengeblieben. Als er versuchte, sein Fahrzeug mit einem Kanister zu betanken, erfasste ihn ein herannahendes Iveco-Wohnmobil. Der 63-jährige Fahrer des Wohnmobils konnte den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 35-Jährige noch an der Unfallstelle.

Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Nürnberg bis kurz nach Mitternacht vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Neuenstein abgeleitet, wodurch sich zeitweise ein Stau von bis zu sechs Kilometern Länge bildete.

Am Iveco-Wohnmobil entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro, während der Schaden am Sprinter des Verunglückten auf rund 7.000 Euro geschätzt wird. Die Verkehrspolizeiinspektion Weinsberg des Polizeipräsidiums Heilbronn übernahm die Unfallaufnahme und zog zur Klärung des genauen Unfallhergangs einen Gutachter hinzu.

Der Großeinsatz umfasste mehrere Rettungsorganisationen: Die Feuerwehr rückte mit sieben Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften an, der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen und vier Einsatzkräften. Die Polizei war mit acht Fahrzeugen und 16 Beamten vor Ort. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Betreuung der Unfallbeteiligten und Zeugen. Die verkehrslenkenden Maßnahmen übernahm später die Autobahnmeisterei Öhringen.