Bei einem bundesweiten Schwerpunkteinsatz hat die Polizei Bremen am Wochenende mehr als 150 Personen rund um den Hauptbahnhof kontrolliert. Die Aktion fand in der Nacht von Freitag auf Samstag (27. März, 18 bis 2 Uhr) sowie von Samstag auf Sonntag (28. März, 18 bis 2 Uhr) statt.
Die Kontrollen waren Teil eines bundesweiten Schwerpunkteinsatzes der Bundespolizei und zielten auf die Bekämpfung von Eigentums-, Gewalt- und Waffenverbotsdelikten im Bahnhofsquartier ab. Zahlreiche Einsatzkräfte der Landespolizei Bremen unterstützten dabei die Bundespolizei.
Während der Kontrollen sprachen die Beamten mehrere Platzverweise aus und fertigten Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und dem Handel mit Betäubungsmitteln. Ein 19-jähriger Mann leistete erheblichen Widerstand, als er zur Durchsetzung eines Platzverweises vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde, und verletzte dabei einen Polizisten. Eine 21 Jahre alte Frau wurde aufgrund eines offenen Haftbefehls festgenommen.
Die Senatorin für Inneres und Sport, Dr. Högl, bewertete den Einsatz positiv: „Die Straftaten am Bremer Hauptbahnhof gehen zurück. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit. Unsere Quattrostreifen aus Polizei Bremen, Bundespolizei, DB Sicherheit und Ordnungsdienst zeigen: Gemeinsam sind wir wirksamer. Mit dem neuen Waffen- und Messerverbot – ganztägig im Bahnhofsgebäude und erstmals im gesamten ÖPNV – setzen wir diesen Kurs fort.“