Am späten Freitagabend kam es am Busbahnhof in Homberg/Efze zu einer brutalen Auseinandersetzung zwischen zwei unbekannten Männern und einer Gruppe Jugendlicher. Zwei junge Männer erlitten dabei Verletzungen, als die Täter Glasflaschen als Waffen einsetzten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Nach Angaben der Polizeidirektion Schwalm-Eder ereignete sich der Vorfall am 27. März zwischen 22:45 und 23:00 Uhr im Bereich des Wartehäuschens am Busbahnhof. Mehrere Jugendliche im Alter von 16 bis 20 Jahren hielten sich dort auf, als sie von zwei ihnen unbekannten Männern angesprochen und nach möglichen Betäubungsmitteln befragt wurden. Als die Jugendlichen dies verneinten, griffen die beiden Täter unvermittelt zwei von ihnen mit Faustschlägen an.
Im weiteren Verlauf zerbrachen die Angreifer Glasflaschen und setzten die abgebrochenen Flaschenhälse ein, um auf die beiden Geschädigten einzuwirken. Einer der Verletzten erlitt eine Nasenfraktur, Prellungen im Kopfbereich sowie eine Schnittverletzung an der linken Hand. Der zweite Geschädigte zog sich eine Kopfplatzwunde sowie ebenfalls eine Schnittverletzung im Bereich der Hand zu. Die Verletzungen waren jedoch nicht lebensbedrohlich.
Ein anwesender Zeuge beendete die Auseinandersetzung, indem er Tierabwehrspray einsetzte. Daraufhin flüchteten die beiden Täter in unbekannte Richtung. Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Festnahme der Männer.
Die Polizei beschreibt den ersten Täter als etwa 20 bis 30 Jahre alt mit schwarzem, lockigem Haar bis über die Ohren. Er trug einen schwarzen Hoodie, eine schwarze Hose und weiße Sneaker. Der zweite Täter war ebenfalls etwa 20 bis 30 Jahre alt mit schwarzen Haaren und bekleidet mit einer schwarzen Jacke mit weißem Band an Bund und Ärmeln, einer hellen Cargohose und weißen Sneakern.
Die Ermittler des Kommissariats 10 der Homberger Kriminalpolizei ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung und bitten Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 05681-7740 zu melden.