43-Jähriger bedroht Zugbegleiter mit Corona-Infektion und verschmiert Blut im Zug

Symbolbild/Bundespolizei

Ein 43-jähriger Mann hat am Freitagabend (27. März 2026) einen Zugbegleiter in einem Reisezug von Köln nach Emden bedroht und dabei angekündigt, ihn absichtlich mit Covid-19 infizieren zu wollen. Der deutsche Staatsangehörige fiel während der Zugfahrt durch mehrere aggressive Handlungen auf.

Der Mann warf zunächst mit Müll um sich und verschmierte Blut aus einer offenen Wunde seiner Hand an die Innenwände des Zuges. Neben der Bedrohung mit einer Corona-Infektion beleidigte er den Zugbegleiter auch verbal.

Alarmierte Kräfte der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim griffen am Bahnhof in Leer ein und führten den 43-Jährigen aus dem Reisezug. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Dortmund und dem Amtsgericht Langenfeld zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war.

Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Strafverfahren wegen Bedrohung sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Verunreinigung einer Bahnanlage ein.