Bundespolizei stoppt türkische Schwarzarbeiter bei Grenzkontrollen in Zittau

(Symbolbild)

Die Bundespolizei hat am 30. März 2026 um 19:25 Uhr an der Grenzkontrollstelle auf der B 178n bei Zittau zwei türkische Staatsangehörige wegen illegaler Beschäftigung gestoppt. Die beiden 34 und 35 Jahre alten Männer waren mit einem Transporter eingereist und konnten weder gültige Aufenthaltspapiere noch eine Arbeitserlaubnis vorlegen.

Bei der Kontrolle trugen die Männer schmutzige Arbeitskleidung und transportierten Bau- und Arbeitsmaterial für den Innenausbau im Laderaum ihres Fahrzeugs. Die Bundespolizisten ermittelten weitere Anhaltspunkte, die auf eine Bautätigkeit in Deutschland hindeuteten. Als Grund für ihre Einreise gaben die Männer an, eine Tankstelle in Polen zu suchen.

Die Ermittlungen ergaben unterschiedliche Hintergründe der beiden Verdächtigen: Der Fahrer lebt in Paris, während der Beifahrer bereits einen Asylantrag in Deutschland gestellt hat. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung ein.

Der Beifahrer wurde an die für ihn zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, der Fahrer nach Polen zurückgewiesen. Die weiteren Ermittlungen sollen Aufschluss über die genauen Umstände der illegalen Erwerbstätigkeit bringen.