Der 48-jährige Polizeihauptkommissar Dennis Schipper wird zum 1. April neuer Leiter des Bezirks- und Schwerpunktdienstes (BSD) in Haltern am See. Er tritt die Nachfolge von Polizeihauptkommissar Michael Franz an. Zuletzt arbeitete Schipper als Wachdienstführer in der Polizeiwache Marl.
Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen begründete die Personalentscheidung mit Schippers umfangreicher Erfahrung: „Durch seinen jahrelangen Einsatz als Polizeibeamter in Marl, inzwischen auch seit mehr als zehn Jahren als Führungskraft, kennt Dennis Schipper auch die Stadt Haltern am See sehr gut. Er wird sich schnell einarbeiten und seine neue Aufgabe gut und gewissenhaft angehen.“ Gleichzeitig dankte sie seinem Vorgänger Michael Franz, der „in Haltern am See sehr gute Arbeit geleistet und damit Anknüpfungspunkte für seinen Nachfolger geschaffen hat“.
Schipper selbst zeigt sich motiviert für die neue Herausforderung: „Ich habe gerne im Wachdienst gearbeitet, freue mich aber sehr darauf, die Führungsverantwortung für den Bezirks- und Schwerpunktdienst in Haltern am See zu übernehmen.“ Er möchte mit seinen Kollegen „Anlaufstelle sein für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger und ihnen ein gutes Gefühl von Sicherheit mit der Arbeit des BSD vermitteln“. Dabei kann er auf die vertrauensvollen Beziehungen zwischen Polizei, Stadt sowie Vereinen und Verbänden aufbauen, die sein Vorgänger geschaffen hat.
Der in Marl aufgewachsene Dennis Schipper ist verheiratet, hat zwei Kinder und engagiert sich seit seiner Jugend in der freiwilligen Feuerwehr. Außerdem spielt er Volleyball. Nach dem Abitur trat er 1998 in den Polizeidienst ein und war nach der Ausbildung zunächst im Bereich des Polizeipräsidiums Essen eingesetzt.
Nach seinem Aufstieg in den gehobenen Dienst arbeitete Schipper im Wach- und Wechseldienst der Polizeiwache Marl, unterbrochen von einem einjährigen Einsatz in der Leitstelle des Polizeipräsidiums Recklinghausen. Seit April 2015 ist er als Wachdienstführer in Marl tätig.
Der Bezirks- und Schwerpunktdienst stellt den „Schutzmann vor Ort“ dar. Die Mitarbeiter sind in direktem Kontakt mit den Bürgern lokale Ansprechpartner und werden in der Verkehrserziehung in Kindertagesstätten und Grundschulen eingesetzt. Sie arbeiten in polizeilichen Fragen eng mit der Stadt, Vereinen und Verbänden zusammen, halten Kontakt zu Geschäftsleuten und vollstrecken polizeiliche Maßnahmen.