Ein Ehepaar aus dem östlichen Landkreis Lüneburg ist am 30. März 2026 Opfer von WhatsApp-Betrügern geworden, die sich als deren Tochter ausgaben. Die Täter erbeuteten durch zwei Überweisungen mehr als 3.000 Euro, nachdem sie eine finanzielle Notlage vorgetäuscht hatten.
Die Betrugsmasche folgt dem bekannten Schema des „Enkeltrick 2.0“: Die Betrüger kontaktieren ihre Opfer über WhatsApp mit Nachrichten wie „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Das ist meine neue Nummer.“ Anschließend bitten sie darum, die neue Nummer zu speichern und behaupten, aufgrund technischer Probleme mit dem neuen Handy kein Online-Banking nutzen zu können. Unter dem Vorwand einer dringenden Situation fordern sie Geldüberweisungen.
Die Polizei rät zur Vorsicht bei WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Nummern. Betroffene sollten die unbekannte Nummer nicht automatisch abspeichern und bei der bekannten Person unter der alten Nummer nachfragen. Geldüberweisungen über Messenger-Dienste sollten grundsätzlich misstrauisch machen und überprüft werden.
Parallel ereigneten sich mehrere Einbrüche in der Region. In Schwindebeck im Kerelsweg drangen zwischen 9:30 und 12:30 Uhr zwei Unbekannte gewaltsam in ein Einfamilienhaus ein, konnten jedoch keine Beute machen. Der Sachschaden beträgt einige hundert Euro. Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr in der Röntgenstraße in Adendorf, wo Täter eine Terrassentür aufbrachen und Schmuck stahlen.
In Bad Bevensen kam es bereits zum dritten Mal binnen weniger Tage zu einem Einbruch in einen Kiosk im Bahnhofsgebäude. In der Nacht zum 30. März 2026 schlugen die Täter eine Glasscheibe ein und entwendeten Tabakwaren, Getränke und Snacks. Die Polizei geht von einem Zusammenhang der drei Taten aus.
In Westerweyhe wurden zwei weitere Einbrüche registriert. Zwischen dem 19. und 31. März 2026 hebelten Täter im Orchideenweg ein Fenster eines Einfamilienhauses auf, durchsuchten diverse Räume und entwendeten Schmuck. In der Nacht zum 30. März wurde Am Stadtwald die Terrassentür eines Hauses eingeschlagen, jedoch gelang kein Eindringen.
Ein Einbruchsversuch scheiterte in der Nacht zum 31. März 2026 in einer Maschinenhalle in Keddien. Die Täter versuchten vergeblich, ein Tor mit Hebelwerkzeugen zu öffnen. Auch im Lüneburger Sportpark Am Wienebütteler Weg schlug ein Einbruchsversuch fehl, als der Täter gegen 3:00 Uhr Alarm auslöste und flüchtete.
In Reppenstedt brachen Unbekannte zwischen dem 27. und 31. März 2026 einen Baucontainer Am Töpferofen auf und stahlen eine Flex und eine Wasserwaage. Der Sachschaden beträgt einige hundert Euro.
Zu einem ungewöhnlichen Vorfall kam es im Schnellenberger Weg: Nach einem Platzverweis aus einem Getränkemarkt rannte ein Mann wütend auf die Straße, zwang einen VW Touran-Fahrer zum Abbremsen und trat gegen den Kotflügel des Fahrzeugs. Es entstand ein Sachschaden von gut 500 Euro.
Am Herzogenplatz in Uelzen stürzte eine 19-jährige Frau am 30. März 2026 gegen 18:50 Uhr mit ihrem E-Scooter und verletzte sich am Knie und Fuß. Sie wurde in ein Klinikum gebracht. Der E-Scooter verfügte über keinen vorgeschriebenen Versicherungsschutz, weshalb ein Strafverfahren eingeleitet wurde.