Bei einer gemeinsamen Großkontrolle haben zivile Autobahnfahnder von fünf Polizeipräsidien am Dienstag auf den südhessischen Autobahnen 91 Fahrzeuge gestoppt und dabei 132 Personen kontrolliert. Die Beamten der Polizeipräsidien Südhessen, Trier, Koblenz, Mainz und Kaiserslautern führten die Kontrollen zwischen 10.30 und 18.00 Uhr durch.
Die flächendeckenden Kontrollen zielten darauf ab, Wohnungseinbruch und weitere Eigentumskriminalität zu bekämpfen. Straftäter sollten nachhaltig verunsichert und Südhessen sowie die angrenzenden Gebiete für Täter „unattraktiv“ gemacht werden.
Insgesamt leiteten die Beamten 15 Ermittlungsverfahren ein. Die Verstöße reichten vom Fahren ohne Fahrerlaubnis über Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz bis hin zu Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz.
Zwei Fahrzeuginsassen wurden von Staatsanwaltschaften aufgrund laufender Ermittlungsverfahren wegen Wohnungseinbruchs sowie Unfallflucht zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Nachdem ihre aktuellen Wohnadressen ermittelt wurden, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.