Gleich zwei Mal versuchten Betrüger am Dienstag im Saale-Holzland-Kreis, Frauen mit einem perfiden Telefontrick um größere Geldsummen zu bringen. In beiden Fällen gaben sich die Anrufer als Ärzte aus einem Universitätsklinikum aus und behaupteten, die Tochter der jeweiligen Angerufenen liege im Sterben oder benötige dringend teure Medikamente.
Die beiden Frauen durchschauten jedoch die Betrugsversuche und beendeten die Gespräche. Besonders eindeutig war der Fall einer Frau aus Freienorla: Sie teilte dem vermeintlichen Arzt mit, dass sie gar keine Tochter habe. Die Landespolizeiinspektion Jena warnt vor solchen Telefontrickbetrügereien, bei denen Kriminelle emotionalen Druck aufbauen, um ihre Opfer zur Herausgabe von Geld zu bewegen.