40.000 Euro Bußgeld: Rumänischer LKW-Fahrer fuhr täglich bis zu 14 Stunden

(Symbolbild)

Ein rumänischer Autotransporter-Fahrer muss ein Bußgeld von 40.000 Euro zahlen, nachdem Verkehrspolizisten in Bad Salzuflen schwerwiegende Verstöße gegen die Sozialvorschriften festgestellt haben. Der Fahrer war am Mittwoch (01.04.2026) in der Daimlerstraße mit seinem mit drei Fahrzeugen beladenen Transporter kontrolliert worden.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Lippe fest, dass der Fahrer seine Fahrerkarte wiederholt aus dem digitalen Kontrollgerät entfernt hatte, nachdem er seine jeweils erlaubten Lenkzeiten absolviert hatte. Anschließend fuhr er einfach weiter.

Die gesetzlich vorgeschriebene Kontrolle der zurückliegenden 56 Tage brachte das erschreckende Ausmaß der Verstöße ans Licht: Der Fahrer saß arbeitstäglich zwischen 12 und 14 Stunden hinter dem Steuer. Die eingesetzte Kontrollsoftware errechnete daraufhin ein Bußgeld in Höhe von 40.000 Euro.

Einen Teil des Bußgeldes musste der Fahrer noch vor Ort entrichten. Die verbleibende Summe wird durch das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) eingetrieben. Den Beamten blieb keine andere Wahl, als die Weiterfahrt zu untersagen.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten der Verkehrssicherheit dient: Übermüdung am Steuer führt zu deutlich eingeschränkter Reaktionsfähigkeit und erhöht das Unfallrisiko erheblich.