Mönchengladbach: 18-Jähriger ohne Führerschein flüchtet vor Polizei und verursacht Unfall

(Symbolbild)

Ein 18-jähriger Mann ohne gültige Fahrerlaubnis ist am Mittwoch, 1. April, vor einer Polizeikontrolle in Mönchengladbach geflüchtet und hat dabei einen Verkehrsunfall verursacht. Bei seiner Flucht kollidierte er mit einem Verkehrsschild und einem geparkten VW Golf.

Der junge Mann war den Polizeibeamten bereits bekannt. Ein Streifenteam erkannte sowohl den 18-Jährigen als auch das Fahrzeug auf der Odenkirchener Straße wieder – das Auto war bereits in mehreren polizeilichen Einsätzen als Tatmittel beim Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgefallen. Da der Fahrer derzeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, entschieden die Beamten, das Fahrzeug anzuhalten und zu kontrollieren.

Der 18-Jährige ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Odenkirchen fort. Im Bereich Kochschulstraße/Mülgaustraße kollidierte er mit einem Verkehrsschild sowie einem geparkten VW Golf. Anschließend verließ er sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß über ein weitläufiges Privatgrundstück.

Die Polizeibeamten durchsuchten das zurückgelassene Auto und fanden darin die Ausweisdokumente des 18-Jährigen, ein Mobiltelefon sowie Betäubungsmittel. Alle Gegenstände und das Fahrzeug wurden sichergestellt.

Ein weiteres Streifenteam konnte den flüchtigen Unfallfahrer schließlich in der Nähe seiner Wohnanschrift antreffen. Die Polizisten brachten ihn zur Polizeiwache, wo ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.

Gegen den 18-Jährigen wird nun unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrunsicherheit infolge von Betäubungsmittelkonsum, Besitz von Betäubungsmitteln, unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.