Trickdiebe erbeuten Goldschmuck und Goldkette von Senioren in Wiesbaden

(Symbolbild)

Trickdiebe haben zwischen Montag und Mittwoch in Wiesbaden zwei Senioren bestohlen und dabei Goldschmuck sowie eine Goldkette erbeutet. Die Polizei sucht nun nach den Tätern und warnt vor deren perfiden Maschen.

Am Montag gegen 15:10 Uhr sprachen zwei unbekannte Männer eine Seniorin in der Prießnitzstraße vor ihrer Wohnungstür an. Sie gaben vor, die Rauchmelder kontrollieren zu wollen und verschafften sich so Zugang zur Wohnung. Während einer der Täter die Wiesbadenerin geschickt ablenkte, durchsuchte sein Komplice unbemerkt die Wohnräume. Mit dem gestohlenen Goldschmuck gelang beiden die Flucht, bevor die Rentnerin den Diebstahl bemerkte.

Der erste Täter wird als männlich, 30 Jahre alt und etwa 185 Zentimeter groß beschrieben. Er hat ein rundes Gesicht, kurze dunkle Haare und sieht westeuropäisch aus. Bekleidet war er mit dunkler Kleidung. Sein Komplice ist ebenfalls männlich, 30 Jahre alt, circa 185 Zentimeter groß mit dunkelbraunen Haaren und westeuropäischem Aussehen. Auch er trug dunkle Kleidung.

Am Mittwoch um 12:50 Uhr wurde ein Senior in der Hochheimer Straße Opfer einer Trickdiebin. Eine unbekannte Frau sprach den Mann unter einem Vorwand an und lockte ihn in den Keller eines Mehrfamilienhauses. Dort umarmte sie den Senior und stahl dabei unbemerkt seine Goldkette, bevor sie in unbekannte Richtung flüchtete.

Die Täterin ist zwischen 25 und 30 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß und hat dunkle Haare. Sie war mit dunkler Kleidung mit weißen Punkten bekleidet.

Die Polizei warnt eindringlich davor, angebliche Handwerker in die Wohnung zu lassen, wenn deren Besuch nicht angefordert wurde. Bei vermeintlichen Schadensfällen wie Wasserrohrbrüchen sollte zunächst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden. Gesunde Skepsis sei keine Unhöflichkeit – ein berechtigter Handwerker habe für Nachfragen stets Verständnis.

Zeugen, die die Taten beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 bei der Polizei zu melden.