Die Arbeitslosenquote in den USA ist im März leicht auf 4,3 Prozent gesunken. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Im Februar lag die Quote noch bei 4,4 Prozent.
Parallel zur sinkenden Quote reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen von 7,6 Millionen im Februar auf 7,2 Millionen im März. Die amerikanischen Unternehmen bauten dem Ministerium zufolge im März rund 178.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft auf.
Besonders stark war das Stellenwachstum in mehreren Branchen: Gerade im Gesundheitswesen, Baugewerbe, Transport und der Logistik entstanden neue Arbeitsplätze. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit ging zurück – von 1,9 Millionen Menschen im Februar auf 1,8 Millionen im März.
Die US-Arbeitsmarktdaten werden von Investoren auf der ganzen Welt mit Argusaugen beachtet. Ist der Arbeitsmarkt robust und die Inflation hoch, werden Zinssenkungen unwahrscheinlicher. Über solche Zinssenkungen würden sich Börsianer aber freuen, unter anderem weil das Sparbuch als Alternative zur Aktie damit wieder unattraktiver werden würde und Unternehmen und andere Akteure billiger an Kredite kämen.